Christbaum - Riesentanne
Riesentanne (Abies grandis)

Die Riesentanne, auch "Große Küstentanne" genannt, ist wohl die größte Tannenart der Welt.
In ihrer Heimat, dem Westen Nordamerikas, von Britisch Kolumbien bis Nord-Kalifornien und nach Osten bis Montana, wächst sie bis auf Höhen von 2.000 m, die größten Exemplare aber wachsen in Küstenregionen. Sie steht nur selten in reinen Beständen, häufiger stellt sie bloß ein Beiholz in Mischwäldern dar. Sie kam 1831 nach England. Die Riesentanne wächst sehr schnell, wodurch ihr Holz nicht besonders wertvoll ist, und erreicht auch kein sehr hohes Alter (200-250 Jahre).
Die Rinde des Stammes besitzt in der Jugend Harzblasen und ist im Alter gefurcht und dunkelbraun gefärbt. Die jungen Zweige sind gelb bis braungrün gefärbt, anfangs beflaumt, später kahl. Die Knospen sind eiförmig und glasig harzig. Die Nadeln sind stets kammartig (zweireihig) angeordnet, stehen meist waagrecht und sind flach und lang. Sie sind glänzend frischgrün, und die Streifen an der Unterseite sind blass und mattweiß. Zerriebene Nadeln durften angenehm aromatisch (zitronenartig).