Christbaumanbau in Perfektion.

Regelmäßige Rundungen, eine schlanke Form, dicht gewachsen, ein tief grüner Farbton und wunderbar nach Tanne, Wald und Weihnachten duftend – so soll er sein, der perfekte Christbaum. Unzählige Arbeitsstunden investieren wir in unsere Bäume. Und viel Liebe. Für uns ist der Baum Lebenswerk und Lebensinhalt. Und das sieht man.

Unsere Christbaumkulturen – selbst gepflanzt & nachhaltig bewirtschaftet.

Mit einer Fläche von insgesamt etwa 45 Hektar verteilen sich unsere Christbaumkulturen auf drei Standorte nördlich von München und Dachau: Oberweilbach, Hörgenbach und Petershausen. Als Familienunternehmen in zweiter Generation widmen wir uns ausschließlich der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Pflege unserer Christbaumkulturen. Alle Kulturen sind selbst gepflanzt, die Bewirtschaftung erfolgt bereits seit Jahrzehnten unter Berücksichtigung ökologischer Grundsätze und entsprechend den neuesten Erkenntnissen der Forstwirtschaft.

Seit 2015 ist der Tannenhof Oberweilbach zertifiziert mit dem GLOBALG.A.P. Zertifikat für umweltbewussten Anbau, kontrollierte Landwirtschaft und nachhaltiges Ressourcenmanagement.

Wertvolles Ackerland – beste Konditionen für die Jungpflanzen.

Das Fundament für gesundes Wachstum ist ein gesunder Boden. Um eine optimale Luft-, Wasser- und Nährstoffaufnahme zu garantieren, steht zu Beginn eine sorgfältige Bodenvorbereitung. Rodefräse und Kreiselegge sowie der Forstmulcher haben ihren Einsatz, mit bodenschonenden Maschinen wird das Ackerland auf das Pflanzen der Baumsetzlinge vorbereitet.

Die Jungpflanzen erhalten wir von anerkannten Baumschulen, mit denen wir seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen arbeiten. Die kleinen Bäume haben etwa ein Alter von drei bis vier Jahren, so dass sie bei uns weitere fünf bis sieben Jahre zu einem Christbaum heran wachsen. Während dieser gesamten, sehr langen Produktionszeit widmen wir uns den Kulturen mit großer Aufmerksamkeit und persönlichem Einsatz.

Professionelle Bestandspflege – Feinschliff für Kultur & Baum.

Die Aufzucht und Pflege unserer Hauptdarsteller – der Christbäume – ist nahezu ausschließlich Handarbeit. Maßnahmen zur Erhaltung, Förderung und Verbesserung der Qualität wie regelmäßiger Formschnitt der Bäume, Trieblängenverkürzung und -regulierung und der Schutz der sensiblen Spitzen vor den Vögeln bedürfen viel Erfahrung, hoher Fachkompetenz und Intuition.

Die Bestandspflege der Kultur selbst erfolgt mit unserem Raupenfahrzeug mit angebautem Mulcher, so mähen wir das Gras zwischen den Reihen. Rechtzeitig zur Saison Ende November präparieren wir alle Geh- und Fahrwege mit Kieselsteinen, so dass unsere Bäume bei der Ernte nicht verschmutzen und sicher abtransportiert werden können. Und nicht zuletzt dass Sie mehr Spaß in unseren gepflegten Kulturen haben.

Modernste Technik für Bayerische Tannenbäume.

Seit dem Frühjahr 2017 dient ein riesiges Wasser-Bassin mit olympischen Ausmaßen der Bewässerung unserer Oberweilbacher Christbaumkulturen, für trockene Sommermonate ist die Möglichkeit einer Bewässerung äußerst wertvoll. Der entscheidende Grund aber für eine derart finanziell und zeitlich aufwendige Investition ist der Schutz vor Spätfrost, der aufgrund immer extremer werdender Klimabedingungen nach den eigentlichen Wintermonaten droht. Die Frostschutzberegnung gilt als die effektivste Frostbekämpfungsmaßnahme. Nach milden Temperaturen im Dezember und Januar folgt ab Februar oft eine winterliche Witterung mit langanhaltenden Minusgraden und hohem Niederschlag.

Dank modernster Frostschutztechnik, die in Form eines feinen Sprühregens mit sehr kleinen Wassertropfen für Bäume und Pflanzen konzipiert wurde, können wir auf extreme Wetterlagen gezielt und schnell reagieren. Unsere Nordmanntannen werden beregnet; konkret legt das Wasser elf Kilometer im Schlauchsystem zurück, bevor es die insgesamt 644 Regner erreicht und letztendlich unsere Tannenbäume, die in Kulturen mit einer Fläche von etwa 24 Hektar heranwachsen. Irreversible Frostschäden an unseren Bäumen, die eine beachtliche Wachstumsphase von sechs bis acht Jahren und damit ein enormes Investment haben, werden verhindert.

Christbäume bester Qualität – das Ergebnis von 8- bis 10-jähriger Arbeit.

Nach nun insgesamt etwa 3.285 Tagen, die jeder Baum in unseren Kulturen gewachsen ist, erfolgt die Ernte. Bereits im Sommer werden die Bäume selektiert und mit farbigen Etiketten gekennzeichnet. Mit rotem Etikett zeichnen wir Premium-Qualität aus, mit Gelb Standard-Qualität und mit Blau unsere Aktionsbäume. Zudem tragen unsere Bäume das Herkunftszeichen „Bayerischer Christbaum“ für kontrollierte Herkunft, kurze Transportwege und dafür, dass sie frisch geschlagen werden.

Für den Christbaumverkauf ab unserem Hof in Oberweilbach werden die Bäume von uns gefällt, aber noch weitere zwei bis drei Tage in der Kultur belassen, dies wirkt sich positiv auf die Nadelhaltbarkeit aus. Danach werden sie direkt zu unserem Hof bzw. zu unseren Verkaufsstandorten im Großraum München transportiert.

Tatsächlich aber lassen wir die Mehrzahl unserer erntefertigen Christbäume natürlich stehen – so dass Sie große Auswahl und noch größeren Spaß beim Selberschlagen haben.