Die Ökobilanz eines Christbaums: nachhaltig & regional.

Unscheinbar sehen sie aus, zart und zerbrechlich: Unsere kleinen Nordmanntannen. 
Doch ihre Ökobilanz überzeugt. 
Und für jeden Baum, der in der Vorweihnachtszeit den Tannenhof Oberweilbach verlässt, wird im Frühjahr ein neuer kleiner Christbaum gepflanzt. Unser Versprechen an unsere Kunden.

Der Bestseller ist die Tanne mit knapp zwei Metern und die steht acht bis zehn Jahre in unserer Kultur. Da hat man dann schon elf, zwölf Kilo in der Hand, die man sich ins Wohnzimmer stellt. Aber nicht nur das Gewicht des Baums ist stolz, beachtenswert ist auch seine Ökobilanz:

Zahlen & Fakten.

Der Baum hat mit Hilfe des Sonnenlichts, des Kohlendioxids der Luft, Wasser und Nährstoffen aus dem Boden ca. 60 Kilogramm Pflanzenmasse erzeugt (Stamm, Nadeln, Wurzeln). Etwa 15 Kilogramm (= ca. 7.600 Liter) Kohlendioxid hat der Baum der Luft entzogen, das ist die Menge an Kohlendioxid, die eine vierköpfige Familie zwischen Heilig Abend und dem zweiten Weihnachtsfeiertag emittiert. Bei einem Gehalt von 0,033 Vol.-% Kohlendioxid sind etwa 230 Kubikmeter Luft durch die Nadeln geströmt, mitsamt den darin enthaltenen Bakterien, Pilzsporen und Staubteilchen, die dabei – seien sie gefährlich oder nur lästig – größtenteils herausgefiltert werden. Zudem wurde diese Luft angefeuchtet, denn der Christbaum entnimmt dem Boden ca. 300 Liter Wasser je Kilogramm neu gebildeter Pflanzenmasse. Der Baum hat somit bis zur Ernte etwa 18 Kubikmeter Wasser verdampft, das ist der durch­schnittliche Wasserverbrauch einer vierköpfigen Familie in der Adventszeit. Als Abfallprodukt der Photosynthese hat der Christbaum in den vergangenen zehn Jahren etwa zwölf Kilogramm (= ca. 8.500 Liter) Sauerstoff freigesetzt. Diese Menge entspricht dem notwendigen Bedarf für die Verbrennung von ca. 3,5 Litern Kraftstoff und damit dem Verbrauch bei einer zurückgelegten Strecke von 30 Kilometern.

Starke Leistung für die Umwelt.

Christbaumkulturen verbessern das Klima genau da wo sie wachsen – in Ihrer Region. Die lange Standzeit von mind. acht Jahren bietet heimischen Pflanzen und Tiere eine ökologisch wichtige Nische. Der Boden wird über Jahre nicht bearbeitet, gezielt werden Pflanzstreifen angebaut, regelmäßiger Zwischenfruchtanbau dient der Artenvielfalt und biologischen Diversität.

Starke Entscheidung für die Umwelt.

Noch besser wird die Ökobilanz eines Christbaums durch die Kaufentscheidung des Kunden, denn nicht die Optik des Baums sollte wichtigstes Kriterium sein. Der bewusste Konsum nachhaltiger Produkte, das Wissen um Herkunft und um die Bedeutung von Ressourcenmanagement gewinnen an Bedeutung – regionaler Christbaumanbau macht nur dann Sinn, wenn der Kunde dieses Angebot gerne wahrnimmt. Wer bei einem regionalen und zertifizierten Produzenten kauft, spart Transportwege und damit Kohlendioxid, und leistet so einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Und das genau da wo der Christbaum gekauft wird – in Ihrer Region.