Der Tannenhof Oberweilbach hilft beim Christbaumanbau zu Hause. Teil I.

Der Baum in unserem Garten sieht irgendwie ganz anders aus wie Eure Bäume?!? Warum wächst meine Tanne nicht so wirklich? Und wie bekommt Ihr die schöne Optik eines Christbaums nur hin? Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt für alle „Tannenhof-Oberweilbach-Kunden-Nachwuchs-Hobby-Christbaumanbauer“ und alle, die es werden wollen.

Erster Schritt: Die Entscheidung für den richtigen Baum.

Wir empfehlen das, was wir selbst praktizieren. Der Tannenhof Oberweilbach steht für wunderschöne Bäume und das sind bei uns Nordmanntannen. Die Nordmanntanne hat besonders weiche Nadeln und das ist mit Sicherheit das entscheidende Argument; erst recht, wenn man die Tanne im eigenen Garten stehen hat und mit ihr „arbeiten“ muss. Die Oberseite glänzt in einem schönen Dunkelgrün, die Unterseite wirkt wie schattiert. Auch die Optik ähnelt schon sehr der eines typischen Weihnachtsbaums: ein pyramidenförmiger symmetrischer Kronenaufbau.

Und dass die Blüten den Bienen als Futterquelle dienen, macht die Entscheidung für die Nordmanntanne nur noch einfacher.

Zweiter Schritt: Die Wahl des richtigen Standorts.

Die drei wichtigsten Kriterien für die Standortwahl eines Weihnachtsbaums: Platz, Platz, Platz. Denn – ein echter Christbaum braucht viel Raum für eine optimale Optik von allen Seiten. So gilt es im eigenen Garten auch alle Seiten resp. Dimensionen zu berücksichtigen, der Baum wächst nicht nur nach oben, sondern gleichmäßig in seiner Breite. Es gibt Sorten, die bis zu acht Metern im Durchmesser erreichen können.

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und bestenfalls von einem kalten Ostwind geschützt.

Dritter Schritt: Die Vorbereitung des Bodens.

Das Fundament für gesundes Wachstum ist ein gesunder Boden. Um eine optimale Luft-, Wasser- und Nährstoffaufnahme zu garantieren, steht zu Beginn eine sorgfältige Bodenvorbereitung. Ein achtsames Auflockern der Erde im Pflanzloch hilft der Jungpflanze beim Austreiben der Wurzeln.

Von einem umfangreichen und tiefer gehenden Umgraben des Bodens raten wir aber ab. In der Erde leben Milliarden Lebewesen, u.a. Regenwürmer, Insekten, Bakterien und Pilze. Jedes Lebewesen übernimmt eine wichtige Aufgabe für eine Beschaffenheit eines Bodens, auf dem Pflanzen alles finden, was sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Das Umgraben bringt dieses System durcheinander und zerstört dessen Funktionalität. Stoffwechselprozesse werden unterbrochen, Nährstoffe fehlen, der Boden braucht eine lange Zeitspanne, um sich zu erholen. Sichtbar wird dies durch ein vermindertes Pflanzenwachstum. Und das können wir durch weniger Umgrab-Arbeit ganz einfach verhindern.

Weniger Arbeit wird es beim Baumanbau und bei der Christbaumpflege nicht, denn bisher steht ja noch keine Nordmanntanne im Garten. Was es bei der Pflanzung zu beachten gilt und wie man in jahrelanger Arbeit aus einer Jungpflanze einen echten Weihnachtsbaum formt, das erzählen wir im zweiten Teil, in unseren News im Mai.